Trinkwasserschutz: Bürgerinitiative übergibt Forderungen an Kanzlerin Merkel

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BETREFF: FRAU DR. MERKEL AM FREITAG IN ST.PETER-ORDING

Am heutigen Freitag stattete Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel Nordfriesland im Rahmen ihres Wahlkampfes einen Kurzbesuch ab. Die Bürgerintiative „Kein CO2-Endlager, kein Fracking“ hätte gern diese Gelegenheit genutzt, der Kanzlerin ihre Haltung zu Fracking, CO2-Verpressung, EOR und EGR darzulegen. Für einen Bürgerdialog hatte Frau Merkel aber keine Zeit. Daher hat Ingbert Liebing (MdB CDU) einen offenen Brief der BI an Frau Dr. Merkel übergeben.

Bürgerinitiative gegen CO2-Enlager e.V.
Marktstraat 15
25842 Langenhorn, den 19.Juli 2013

Offener Brief an die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Frau Dr. Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

wir heißen Sie willkommen in Schleswig-Holstein, dem Land der Horizonte, dem Land zwischen den Meeren und dem Unesco Weltnaturerbe Wattenmeer. Es ist sehr bedauerlich, dass Sie keine Zeit haben, mit der größten Bürgerinitiative in
Schleswig-Hostein zu sprechen. Wir vertreten seit über 4 Jahren mehrere Tausend Mitglieder, Kreise, Ämter, Gemeinden, Verbände und Vereine.

:: Ein ganzes Bundesland steht geschlossen gegen CCS und Fracking, EOR oder EGR!

Wir fordern Sie auf:

:: Gehorchen Sie Ihrem Amtseid und schützen Sie unsere wichtigste Lebensgrundlage unser Trinkwasser und unsere Natur und Umwelt, auch unter Beachtung des Grundgesetzes Artikel 20a: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung“

:: Sorgen Sie dafür, dass das Bergrecht geändert wird! Es ist für uns unverständlich, mit einem veralteten, ehemaligem Kriegsermächtigungsgesetz der Umweltzerstörung Tür und Tor zu öffnen und Zwangsenteignungen zuzulassen!

:: Sorgen Sie dafür, dass Fracking und CO2-Verpressung verboten wird, sei es zur Endlagerung oder zur intensiven Ölförderung! Diese Techniken konterkarieren die von uns allen angestrebte Energiewende, verschlingen Milliarden Euros und zerstören unsere Lebensgrundlage und die Natur.

Mit freundlichen Grüßen
Karin Petersen, 1. Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager Schleswig-Holstein

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